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Die Stiftung entstand im Oktober 1890 um »Gymnasiasten« den Start in das Theologiestudium zu erleichtern, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation und ihrer Strebsamkeit als förderungswürdig erschienen. Neben den Erträgen des Stiftungskapitals ermöglichten bis in die 90er Jahre Spenden und kleinere Zustiftungen, dass Studienanfänger mit einem einmaligen »Stipendium« – in Form einer Art Büchergeld unterstützt werden konnten. Zielgruppe der »Statuten« waren bis Ende des 20. Jahrhunderts „Gymnasiasten, welche ›die ernste Absicht Theologie studieren zu wollen, erkennen lassen‹«. Dieser Wunsch ist heute vielfach noch nicht während der gymnasialen Oberstufe, sondern erst nach dem Erwerb der Hochschulreife erkennbar. Im Sinne einer gerechtfertigten Mittelvergabe erscheint darum eine Förderung zum Studienbeginn nach Vorliegen einer Studienbescheinigung sinnvoll.

Stiftungen wirken über den Tag hinaus. Sie bewirken langfristig etwas durch eine außergewöhnliche Förderung, die nicht von anderen Trägern – privat oder öffentlich erbracht wird. In diesem Sinne wünschen wir unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten Gottes Segen für ihren Weg ins Studium und in ihren Beruf.